FAQ's

 

Anstiftung Nächstenliebe

Die »Anstiftung Nächstenliebe« ist eine Stiftung, die von den Schulgründern ins Leben gerufen wurde und sich verpflichtet hat, mit allen verfügbaren Mitteln und Spenden die Neue Schule Hamburg zu unterstützen. Weitere Informationen senden wir Ihnen gerne zu.

 

Aufnahme neuer SchülerInnen

Die wichtigste Voraussetzung für die Aufnahme von neuen SchülerInnen ist die Entscheidung des Kindes für diese Schule und das Vertrauen der Eltern in dessen Lernkompetenz und in das Schulkonzept. Die Aufnahme neuer SchülerInnen ist ganzjährig möglich.

 

Eltern

Die Schule will zuallererst geschützter Raum für die Schüler sein. Mindestens einmal im Jahr findet ein Gespräch zwischen dem Schüler, seinen Eltern und zwei Lehrern statt Regelmäßig veranstaltet die Schule Abende für Eltern an denen über die Schule, das Konzept, aktuelle Entwicklungen und neue Ideen gesprochen wird. Während der Schulzeit sollen die Eltern das Gebäude der Schule nur in Ausnahmefällen aufsuchen, aktuelle Regeln dazu bitte im Schulbüro erfragen.

 

Lehrer

An der NEUEN SCHULE HAMBURG arbeiten Menschen verschiedener Professionen. Unserer Definition und unserem Verständnis nach sind alle Erwachsenen, die mit den Schülern arbeiten, Lehrer.

Sie alle haben eins gemeinsam: Sie sind mit dem Herzen dabei! Das ist uns – neben der fachlichen Qualifikation - das Wichtigste bei deren Auswahl.

Die jährlich stattfindenen Lehrerwahlen und die damit verbundenen regelmäßigen Feedbackgespräche sorgen für den engen Austausch über die Erfahrungen und Wünsche der Schulgemeinschaft.

 

Lernen

Die Schüler lernen gemeinsam und altersübergreifend. Sie lernen, indem sie Dinge ausprobieren, anderen zusehen, etwas mit ihnen machen, sich mit ihnen unterhalten, spielen, lesen... Lerngruppen bilden sich durch gemeinsame Interessengruppen. Jeder Schüler entscheidet für sich selbst, wann, was, wie und mit welchen Hilfen er lernt. Er folgt dabei seinem eigenen Lehr- und Lernplan.

 

Schulversammlung

Die Schulversammlung ist das oberste und "gesetzgebende" Gremium der Schule. Einmal pro Woche treffen sich die interessierten Mitglieder der Schulgemeinschaft und entscheiden über die schriftlichen Anträge für Regeln, Regeländerungen, Ausgaben und Aufnahme neuer Mitglieder.

 

Lösungskomitee

Mit Verletzungen der gemeinsam erstellten Regeln befasst sich ein weiteres Gremium: das Lösungskomitee. Dies setzt sich aus mehreren Schülern und einem Lehrer zusammen, die tägliche die schriftlichen Anträge der Schulmitglieder bearbeiten.

 

Schüler

Die Neue Schule Hamburg ist eine Gesamtschule mit staatlicher Genehmigung als Ersatzschule für Schüler ab 6 Jahren mit jederzeitigem Schuleintritt von 1. bis 10. Klasse.

 

Schulab(AN)schlüsse

Solange die Schule den Status der genehmigten und nicht der anerkannten Ersatzschule hat, ist sie nicht berechtigt, selbst Schulabschlüsse zu vergeben. Die SchülerInnen haben jedoch die Möglichkeit, Schulabschlüsse extern zu erwerben. Wir bereiten die Schüler grundsätzlich auf die Mittlere Reife vor. Die Sekundarstufe II – mit Vorbereitung auf die Hochschulreife – wird angestrebt.

 

Schulgeld

Für den Besuch an der Neuen Schule Hamburg wird ein monatliches Schulgeld in Höhe von € 170 erhoben. Für Geschwisterkinder fallen monatlich € 90 an. Hinzu kommt eine Lehrmittelpauschale und ein Essengeld, dessen Höhe in der Schulordnung festgelegt ist.

 

Schülerzahl

Die Neue Schule Hamburg bietet Raum für 85 Schüler.

Sie finden Anmeldeformular und Email-Kontaktdaten auf der Webseite: www.neue-schule-hamburg.org

 

Schulzeiten

Die NSH ist eine Ganztagsschule. Sie ist von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet, freitags bis 14 Uhr.

 

Spenden und Sponsoring

Wenn Sie die NSH unterstützen möchten, freuen wir uns über Spenden, Fördermitgliedschaften und Sponsoring durch Firmen. (siehe auch unter Unterstützung)

Anstiftung Nächstenliebe

Konto 200 80 90 900

GLS Bank Bochum

BLZ 430 609 67

 

Standort

In Hamburg-Rahlstedt am Schimmelreiterweg 11 wurde eine alte Gründerzeit-Villa zur Schule umgebaut. Auf vier Etagen stehen den SchülerInnen insgesamt fast 500 qm zur Verfügung: Von Multifunktions- und Musikräumen, Wissenschaftslabor, Lese- und Ruheräumen bis hin zu einer Küche mit angrenzendem Speiseraum. Das Schulgebäude steht auf 1700 qm parkähnlichem Gelände.

 

Sudbury – Grundlagen

1968 wurde im US-Bundesstaat Massachusetts die Sudbury Valley School gegründet. Inzwischen gibt es weltweit mehr als 40 Schulen, die sich am Modell der Sudbury Valley School orientieren und sich in Anlehnung an das Original Sudbury-Schulen nennen.

An Sudbury-Schulen geht man davon aus, dass Kinder und Jugendliche am effektivsten lernen, wenn sie über ihr Lernen selbst bestimmen können. Sudbury-Schulen ermöglichen den Schülern, ihre Persönlichkeit frei zu entfalten und die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen.

Entscheidungen, welche die ganze Schule betreffen, werden demokratisch durch eine wöchentlich tagende Schulversammlung getroffen. Schüler und Mitarbeiter sind dabei gleichberechtigt. Die Durchsetzung der gemeinsam beschlossenen Regeln erfolgt durch ein rechtliches Verfahren.

 

Das Sudbury-Konzept an der Neuen Schule Hamburg

Die zwei großen Pfeiler, auf denen unser Konzept aufbaut, sind

- Vertrauen in die Kinder sowie

- konsequente Demokratie.

Vertrauen in die Kinder heißt, auf die dem Menschen angeborene Neugier zu vertrauen. Es heißt, darauf zu vertrauen, dass das Leben, seine Herausforderungen und zu entdeckenden Geheimnisse den Schüler beständig zum Lernen führen. Es heißt auch, dem Schüler den Freiraum zu geben, seinen persönlichen Lernimpulsen nachzugehen und selbständiges Denken und Handeln zu ermöglichen.

So wird Lernen als persönliche Bereicherung empfunden und beschränkt sich nicht auf Schule, sondern wird ein wesentliches Element des Lebens. Und heute, in einer sich in rasantem Tempo verändernden Gesellschaft, ist mehr denn je die Fähigkeit zu lebenslangem Lernen und eigenverantwortlichem Denken gefragt.

Konsequente Demokratie heißt Freiheit - und Verantwortung!

Nur wer Entscheidungen selbst fällt, kann dafür auch Verantwortung übernehmen. Demokratie lernt man durch demokratisches Handeln, Gleichberechtigung durch gleichberechtigtes miteinander Leben. Die Schule funktioniert demokratisch, das heißt alle Entscheidungen werden durch die Schulversammlung, in der jeder Schüler und Lehrer eine Stimme hat, gefällt. Interessen Einzelner müssen immer mit der Gemeinschaft abgestimmt werden. Jeder Schüler ist Mitgestalter seiner Umgebung und lernt, seine Bedürfnisse zu artikulieren und mit seiner Umgebung in Einklang zu bringen. Die sozialen Kompetenzen, die als Anforderung von sowohl Hochschulen, Verwaltungen als auch Unternehmen ständig an Bedeutung gewinnen, bilden sich zwangsläufig.

 

Trägerschaft der Schule

Träger der Schule ist der Verein ‚Neue Schule Hamburg e.V.‘

 

Versetzung / Aufrücken

Da es an der Schule keine von einander getrennten Klassenstufen gibt, findet ein automatisches Aufrücken statt.

 

Wechsel auf eine staatliche Schule

Ein Wechsel auf eine staatliche Schule ist möglich. Ebenso umgekehrt.

 

 



IMPRESSUM      FAQ      LINKS